Serfaus Geschichte
Das Kriegerdenkmal
In den Jahren 1963 bis 1966 wurde der romanisch-gotischen
Wallfahrtskirche und der barockisierten Pfarrkirche ein Bauwerk unserer Zeit an
die Seite gestellt. Das Kriegerdenkmal. Die Kapelle ist aus Granitmauerwerk
errichtet und trägt im aufgesetzten Turm die Kriegergedächtnisglocke, die von
den Serfauser Schützen gestiftet wurde. Die Kapelle wird auch als
Leichenaufbahrungshalle verwendet und so widmet sich die künstlerische
Gestaltung dem Thema der Erlösung. Die Vorderfront trägt eine Bronzefigur —
Christus als der Überwinder des Todes. Die Bronzetür versinnbildlicht den Tod
als Durchgang zum Leben. Deshalb befinden sich auf dieser Tür die Namen der
Gefallenen aus den beiden Weltkriegen und Sankt Michael, der die Seelen in das
ewige Licht führt, öffnet man das Bronzetor, so fällt der Blick auf ein
Farbglasfenster, das den Auferstandenen zeigt. Dazwischen liegt der
Aufbahrungsplatz, geschmückt durch zwei weitere Farbglasfenster an der Westwand,
wovon das linke Schmerz und das rechte Hoffnung versinnbildlichen soll. Die
künstlerische Gestaltung dieses Denkmals stammt von J. Staud und kann als
äußerst gelungen betrachtet werden.
Serfaus
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