Serfaus Geschichte
Der Friedhof
Wallfahrtskirche, Pfarrkirche und Kriegerdenkmal werden von
einem Friedhof umgeben, der als einer der schönsten Tirols bezeichnet werden
kann. Der Eindruck, den der „Heilige Bezirk" von Serfaus (Wallfahrtskirche,
Pfarrkirche, Turm, Kriegerdenkmal und Friedhof) auf den Besucher hinterlässt,
ist besonders nachhaltig. Sicher sind dafür verschiedene Umstände maßgebend:
Ehrwürdiger Eindruck, landschaftliche Reize und Einfügen in die Umgebung,
Anlage, Art und Maß der Ausschmückung sind hier imstande, das menschliche
Innenleben zu steigern. Es ist, als ob sich die himmelweisenden Linien von
Kirchen und Kreuzen mit denen der Höhen und Berge zu einem eigenartig
geometrischen Spiel von Winkeln und Figuren vereinen würden.
Die besondere Ausschmückung des Friedhofs erfolgte in den
Jahren 1963 bis 1966. Sie entspringt den tiefen religiösen Bindungen und der
Freude der Menschen für die Verschönerung aller Dinge. Mit jedem Kirchenbesuch
ist zwangsläufig das Betreten des Friedhofs verbunden und so wird der Friedhof
Ausdruck der andauernden Verbundenheit von Lebenden und Toten. Von daher erklärt
sich auch die starke Bindung an die Pflege der Gräber und deren Ausstattung mit
oft sehr kunstvoll ausgestatteten schmiedeeisernen Kreuzen. Wenige Kunstarten
sind stets so stark echte Volkskunst geblieben, wie die Fertigung von
Grabkreuzen.
Quelle: Fremdenverkehrsverband Serfaus
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